Angestellte akzeptieren die Forderungen der irischen Billig-Airline

Abhängig vom Zielflughafen bzw Abflugsort kann für manche unter uns das Ausweichen auf den Flughafen in der nordöstlichen Provinz Kataloniens das Eine oder ander Mal finanziell recht interssant sein.

Noch im August wollte Ryanair Girona verlassen.

Wie die Fluggesellschaft im August selbst ankündigte, wollte man nicht nur den Standort Girona, sondern auch die auf den kanarischen Inseln aufgeben. Auf dem Spiel standen somit rund 500 Arbeitsplätze. Die Low Cost-Airline hatte damit nicht nur den Arbeitnehmern, sondern auch der Tourismus-Branche Sorgen bereitet.

Die Generalitat hatte sich daraufhin eingeschaltet und versuchte zu vermittelt. Eine der Forderungen an den Flughafen-Betreiber AENA war dabei, mehr in den Standort im Nordosten Kataloniens zu investieren um den Airport noch konkurrenzfähiger zu gestalten.

Doch im Gegensatz zu den Ankündigungen vom vergangenen August, hat die Fluglinie Ryanair heute seinen Angestellten mitgeteilt, das der Standort Girona nicht geschlossen wird. Im Gegenzug haben die Mitarbeiter auf ihre geforderten Vertragskonditionen verzichtet. 

Wie die Gewerkschaft gegenüber der Presse erklärte, stellte die irische Fluggesellschaft ein Ultimatum an seine Angestellten. Die Forderung: sie sollten auf ihre unbefristeten Verträge zu verzichten und diese freiwillig in Zeitarbeitsverträge umzuwandeln. Damit könne Ryanair seine Mitarbeiter 9 Monate im Jahr beschäftigen und sie die die restlichen 3 Monate in die Arbeitslosigkeit schicken.

Die Airline den Arbeitnehmerverbänden gedroht, den Standort zu schließen, wenn nicht wenigstens ein Großteil der Mitarbeiter. Um nicht ihre Arbeit zu verlieren, hat die überwiegende Zahl des Personals die neuen Verträge unterschrieben.