Nach der Einigung mit den verschiedenen Regionen verhängt die Zentralregierung eine Gesichtsmaskenpflicht für die Öffentlichkeit. Diese gilt auf Strassen, Plätzen und Räumen mit Publikumsverkehr.


Im April wurde das Tragen von Masken bereits in den öffentlichen Verkehrsmitteln eingeführt (BarcelonAlemany berichete). Jetzt hat die spanische Regierung diese Regelung erweitert.

Verantwortliche mehrerer Regionen, darunter auch der katalanische Präsident hatten schon vor Tagen der spanischen Regierung diesen Vorschlag unterbreitet. Daraufhin wurden in Gesprächen mit Experten die Einzelheiten festgelegt.

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Die Sprecherin der spanischen Regierung María Jesús Montero bewertete positiv, dass diese Entscheidung gemeinsam mit den Verantwortlichen der verschiedenen autonomen Provinzen getroffen wurde. Der Ministerrat hatte die Ausweitung der Maßnahme daraufhin bestätigt.

Die Veröffentlichung in den offiziellen Mitteilungen des Staates, BOE erfolgte am heutigen Mittwoch. Die Regelung tritt ab morgen, Donnerstag den 21. Mai in Kraft und gilt für

Maskenverkauf in einer Apotheke in Barcelona (Archivbild)

Masken in Apotheken

Trotz dieser Einigung über die Gesichtsmaskenpflicht für die Öffentlichkeit geht die Präsidentin der Balearen sogar noch einen Schritt weiter. Sie fordert von der Regierung das Tragen von Masken auch in privaten Bereichen, zur Pflicht zu machen. Das würde dann zum Beispiel Bars und Restaurants betreffen.
Francina Armengol: „Dies sei erster Linie überall dort notwendig, wo die Einhaltung eines Mindestabstands nicht immer sichergstellt werden könnte.“

Das Land hat mehr als 230.000 bestätigte Infektionsfälle und über 27.000 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Gesundheitsminister Salvador Illa sagte „er sei überzeugt von der Notwendigkeit und der der Dringlichkeit der Maßnahme.“
„Die Entwicklung zeigt endlich positive Tendenzen. Die Einführung der neuen Regelung sei die einzige Möglichkeit, den Weg aus der Gesundheitskrise auch erfolgreich zu Ende zu gehen.“