Die Generalitat entschied, die Maßnahmen zur Eindämmung der Ansteckungen mit dem Coronavirus auszuweiten ordnet an, dass Diskotheken schließen müssen.

Das neuste Opfer der Gesundheitskrise durch das immer noch grassierende Coronavirus ist das Nachtleben. Seit Tagen gab es bereits Stimmen, die forderten die gastronomischen Aktivitäten einzuschränken und vor allem nachts ganz einstellen zu lassen. Experten wie beispielsweise die Leiterin der Epidemiologie im Hospital Vall d’Hebron, Magda Campins, befürworten die Entscheidung von Procicat – dem Krisenstab der Generalitat zur  Regulierung von Katastrophenschutzmaßnahmen.

So ließ man am gestrigen Freitag erklären, dass „Einrichtungen der Nachtgastronomie vorerst schliessen müssen. Dazu gehören zum Beispiel Nachtclubs, Diskotheken und Clubs mit Livedarbietungen in ganz Katalonien. Darüber hinaus müssen Spielhallen, Casinos und Bingos im ganzen Land um 24 Uhr schließen“, hieß es in der veröffentlichten Erklärung.

Weitere Einschränkungen in der Metropolregion

In Barcelona, ​​der Metropolregion der katalanischen Hauptstadt, Segrià und anderen Gemeinden, in denen bereits striktere Maßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie herrschen, gehen die vereinbarten Beschränkungen sogar noch weiter. Restaurants, Bars, Terrassen und Musikbars müssen spätestens um Mitternacht schließen. Die von diesen Maßnahmen betroffenen Gemeinden sind:

Barcelona, ​​Viladecans, El Prat de Llobregat, Sant Joan Despí, Sant Boi de Llobregat, Cornellà, Sant Just Desvern, Esplugues de Llobregat, L’Hospitalet de Llobregat, Montcada und Reixac, Santa Coloma de Gramenet, Sant Adrià de Besòs, Sant Feliu  de Llobregat, Badalona, ​​Figueres, Vilafant, Els Alamús, Albatàrrec, Alcanó, Alcoletge, Alfarràs, Alfés, Alguaire, Almacelles, Almatret, Almenar, Alpicat, Aspa, Corbins, Llardecans, Maials, Montoliu de Lleida  , Rosselló, Sudanell, Sunyer, Torrebesses, Torrefarrera, Torre-Serona, Vilanova del Segrià, Vilanova de la Barca, Albesa, Algerri, Alòs de Balaguer, Les Avellanes und Santa Linya, Balaguer, Bellcaire d’Urgell, Bellmunt d ‚  Urgell, Camarasa, Castelló de Farfanya, Cubells, Foradada, Ivars de Noguera, Menàrguens, Montgai, Os de Balaguer, Penelles, Preixens, Térmens, Torrelameu, La Sentiu de Sió, Vallfogona de Balaguer und Suc  .

Alle zusätzlichen Beschränkungen in Lleida, Alcarràs, Aitona, La Granja d’Escarp, Seròs, Soses und Torres de Segre sind weiterhin in Kraft. Ein Sprecher der katalanischen Regierung erinnerte daran, dass nicht nur die Generalitat, sondern auch die Verantwortlichen jeder einzelnen der betreffenden Orte sicherstellen müssen, dass die auferlegten Regeln eingehalten werden und wenn nötig, Geldbußen verhängt werden sollen.

Diese neuen Maßnahmen und die damit verbundenen Einschränkungen zur Eindämmung der Ansteckungen mit Covid-19 gelten vorerst für vierzehn Tage. Sie treten am heutigen Samstag, den 25. Juli in Kraft.