In der Stadt und der Metropolregion beginnt heute die Phase 0,5. Dabei werden aber nur einige Regelungen schrittweisen Lockerung der Notstandsmassnahmen verändert.

Aktualisiert: 18.05. 19:30 Uhr

Die Einwohner von Barcelona können ab nächsten Montag ohne Termin in geöffnete Geschäfte gehen. Der Staat hat den Vorschlag akzeptiert, den die Generalitat und der Stadtrat unterbreitet hatten. Laut einer Sprecherin der Regionalregierung wird die Metropolregion in der Phase Null bleiben, jedoch werden dabei einige Maßnahmen gelockert.

„Zwischenphase“

Diese „fortgeschrittene Nullphase“, so die Gesundheitsministerin Alba Vergés, die gemeinsam mit Bürgermeisterin ​​Ada Colau zur Erklärung erschien, sieht die Wiederaufnahme der Arbeit der Sozialdienste vor. Ebenso wie die Durchführung von Desinfektions- und Verwaltungsaufgaben in Schulen und die Möglichkeit, dass Einzelhändler „eine gewisse Normalität wiederherstellen“.


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„Der Sektor hat sehr gut funktioniert, er schützt sich selbst und er ergreift Maßnahmen wie Kapazitätsbegrenzung. Es wurde bereits in Lebensmittelgeschäften durchgeführt und die Menschen verstehen und respektieren ihn“, sagte Vergés. Sportzentren, Terrassen und Familienfeiern werden von dieser Zwischen-Phase aber ausgeschlossen.

Foto: ACN

Ada Colau hat sich dem Aufruf zur Vorsicht angeschlossen, für die Dauer einer Woche in dieser „fortgeschrittenen Nullphase“ zu bleiben, und eine Nachricht an die Gastronomie gerichtet. „Wichtige Fragen stehen noch aus, wie die Terrassen, die in der Stadt sehr wichtig sind, weil sie Tausende von Arbeitsplätzen repräsentieren und weil sie eine soziale Funktion haben, den Nachbarschaften Leben geben.

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Wir wollen ihnen die Rückkehr erleichtern, aber wir müssen überlegt handeln“, fügte sie hinzu. Und sie kündigte an: „Wir arbeiten an dem Plan, dass die Terrassen am 25. Mai öffnen und Familientreffen wieder stattfinden können.“

Die Bürgermeisterin ging auch auf ein Thema ein, das immer mehr diskutiert wird. Sie möchte, dass die Wiedereröffnung von Schulen priorisiert wird, um so schnell wie möglich einen Weg zu finden: „Wir müssen an die vielen Kinder denken, die auf engstem Raum und gefährdeten Familien leben. Man könne Terrassen nicht früher öffnen um etwas zu essen, als Schulen, in denen Kinder emotionale Unterstützung erhalten.“ argumentierte sie.