Aktuelle Meldungen

20.01.2021

Aktuelle Meldungen – wir fassen das Wichtigste des Tages zusammen.



Aktuelle Meldungen und das Wichtigste des Tages (Quellen: ACN, EFE, EuropaPress)

Sperrstunde schon um 20 Uhr?

Der Sprecher der Gesundheitsbehörde hat es ausgeschlossen, die Öffnungszeiten von Bars und Restaurants zu verändern. Argimon sagte jedoch, dass „es gut wäre“, die Ausgangssperre auf 20 Uhr vorzuziehen. Er verteidigte ebenfalls die Beschränkung der Mobilität auf den eigenen Wohnort. Darüber stellte Argimon klar: „Wenn die Zahlen nicht sinken, müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden.

Impfungen gehen voran

Seit dem 27. Dezember wurden in Katalonien insgesamt 161.481 Menschen geimpft. Dies sind umgerechnet 2,09% der gesamten Bevölkerung der Region. In der letzten Woche wurden mit 15.644 am Donnerstag die meisten Impfungen verabreicht. Darüber hinaus haben 872 Personen bereits die zweite Dosis des Impfstoffs erhalten.

In der Hauptstadt Barcelona wurden seit Beginn der Kampagne 35.535 Menschen geimpft (2,15% aller Einwohner).

Zwei Wochen mit mehr als 400 Todesfällen

Mit Daten aus den letzten Tagen, die aufgrund der Verzögerung der Bestattungsunternehmen bei der Meldung von Todesfällen noch vorläufig waren, gab es vom 11. bis 17. Januar in Katalonien 437 Todesfälle aufgrund von Covid-19. Das sind drei mehr als in der Vorwoche. Zwischen dem 4. bis 10. Januar verstarben 434 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahlen nähern sich dem Höhepunkt der zweiten Welle, als zwischenzeitlich 494 Menschen pro Woche dem Virus zum Opfer fielen. In Barcelona waren es vom 11. bis 17. Januar 104 Todesfälle und damit 13 weniger als in der Woche zuvor.

Über 5.500 Positive an einem Tag in Katalonien

Das katalanische Gesundheitsamt hat einen neuen negativen Rekord bei den täglich registrierten positiven Covid19-Ergebnissen gemeldet: 5.832 Fälle wurden am 11. Januar bestätigt. Eine ähnliche Zahl wurde seit dem 27. Oktober inmitten der zweiten Welle nicht mehr gemeldet. Laut dem Gesundheitsminister Josep Maria Argimon wird man in dieser Woche den Höhepunkt der dritten Welle erreichen.

Infektionsrate in Katalonien

Die Rt-Infektionsrate, lag am 16. Januar bei 1,09, der jüngsten von de regionalen Gesundheitsbehörden veröffentlichten Zahl. Damit liegt der Wert, der angibt, wieviele Menschen eine Person mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche anstecken könnte, seit seit dem 11. Dezember über 1.

330.000 PCR- und Antigen-Tests pro Woche in Katalonien

Der Sprecher der katalanische Gesundheitsbehörde Josep Maria Argimon hat angegeben, dass derzeit in Katalonien 330.000 Tests pro Woche zwischen PCR- und Antigen-Tests durchgeführt werden. Dies bedeutet, sagt Argimon, dass „wir mehr als eine Million Tests pro Monat durchführen. Dies ist vor allem wichtig, um asymptomatische Fälle zu erkennen und eine unbewusste Ansteckung anderer Personen zu verhindern.“

Derzeitigen Maßnahmen verlängert

Die katalanischen Behörden haben beschlossen, die aktuellen Bestimmungen zur Eindämmung der Pandemie zu verlängern. Somit bleiben unter Anderem Einkaufszentren weiterhin geschlossen und Geschäfte mit nicht lebensnotwendigen Produkten dürfen nur von Montag bis Freitag öffnen. Die Einschränkungen gelten für weitere zwei Wochen bis in den Februar.

Polizeikontrollen auf Straßen und Bahnhöfen

Viele Zufahrtsstraßen zur Stadt wurde am ersten Tag der neuen Beschränkung der Mobilität genau überwacht. Die Guàrdia Urbana war verantwortlich für die Hauptstraßenzugänge zur Stadt wie die Ronda del Litoral in den Bereichen, die den Verkehr aus den Gemeinden des Baix Llobregat nach Barcelona leiten. Die Mossos d’Esquadra dagegen kontrollierten auf Straßen, wie der Gran Via, die die Stadt mit Hospitalet de Llobregat verbindet. Kontrollen gibt es in ganz Katalonien an insgesamt 258 Punkten.


Mossos warnen vor Betrug.

Der Innenminister, Miquel Sàmper, warnt davor, dass es vermehrt Fälle von Betrugsversuchen in Wohnheimen älterer Menschen, aber auch in Privatwohnungen gab. Laut Sàmper haben die Betrüger hunderte Menschen von einer internationalen Nummer aus angerufen und mitgeteilt, dass sie Impfstoffe erhalten, aber dass sie zuerst einen bestimmten Geldbetrag bezahlen müssen. Samper hat die Bevölkerung darauf hingewiesen, dass der Impfstoff in jedem Fall kostenlos ist und nur durch das Gesundheitsamt verteilt wird.

Rückblick:

Als in den 60er Jahren Katalonien von einem heftigen Schneefall überrascht wurde, kam das öffentliche Leben in vielen Teilen der Region vollkommen zum Erliegen. Besonders Barcelona und seine Einwohner waren davon betroffen.

WEITERE MELDUNGEN

Online-Anfragen beim Arzt

Aktuell ist es nicht möglich, wie üblich einen Termin beim Arzt direkt selbst auszuwählen.

Mit der praktischen Seite „la meva salut“ kann man nicht nur den eigenen Arzt online kontaktieren, sondern auch seine gesamten Gesundheits-Daten abrufen. Ebenfalls ist der Zugang über eine Applikation für Smartphones verfügbar.


Nur noch FFP2-Masken

Seit dem 31. Dezember werden in Apotheken nur Masken des Typs mit europäischem Zertifikat erhältlich sein. Während des Höhepunkts der ersten Welle der Pandemie gab es vorübergehend die Genehmigung für den Verkauf aller Arten von selbstfilternden Masken. Jetzt, da die Versorgung sichergestellt ist, dürfen nur noch Produkte mit einem europäischen Zertifikat, die FFP2-Masken, verkauft werden. Die Masken des Typs KN95 mit chinesischem Zertifikat und die Masken „N95“ mit US-amerikanischem Zertifikat dürfen nur noch bis zum 31. Dezember verkauft werden, und dies auch nur, wenn sie vor dem 1. Oktober importiert wurden.


Änderung bei der Einreise nach Spanien

Seit dem gestrigen Donnerstag haben sich einige Einzelheiten bei den Bestimmungen zur Einreise nach Spanien geändert. Kinder unter 6 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen und auch eine alternative zum PCR-Test ist nun erlaubt. Alle Details dazu hier


Weiterhin nur maximal 6 Personen

Die Einschränkung bei Treffen mit Familie, Freunden und anderen sozialen Aktivitäten bleiben vorerst für weitere 2 Wochen in Kraft. Dies hat die regionale Zivilschutzorganisation ProciCat in Einvernehmen mit der Generalitat entschieden. Aufgrund der aktuell wieder leicht steigenden Zahlen neuer Covid19-Fälle seien die Maßnahmen, die Gruppen auf maximal 6 Personen beschränken unbedingt notwendig“; sagte ein Sprecher der Regierung. Ausgenommen von der Verordnung sind unter anderem die öffentlichen Verkehrsmittel und Arbeitsplätze.


Strafen bei Nichtbeachtung

Bereits am Samstag trat die Erweiterung der Limitierung im Zusammenhang mit Treffen von Familien oder Freunden in Kraft. Damit sind derzeit keine Gruppen mit mehr als 6 Personen erlaubt. Mit der Regelung, die als Decret Llei 30/2020 im DOGC veröffentlicht ist, sollen soziale Aktivitäten eingeschränkt und somit die Verbreitung des Coronavirus verhindert werden. Vom Verfassungsgericht bestätigt, kann es bei Nichtbeachtung zu Geldstrafen von bis zu 3.000 EUR kommen.


Fahrverbote in Barcelona

Ab heute werden Bußgelder fällig. Zumindest für Fahrzeuge, die unerlaubt in der Stadt unterwegs sind. Die Fahrverbote in der „Zone der geringen Abgaswerte“ (Zona de baixes emissions ZBE) werden ab dem 15. September bei Nichtbeachtung auch geahndet. Durch die Gesundheitskrise aufgrund des Coronavirus wurde die endgültige Einführung der neuen Regelung zum Umweltschutz um einige Monate verschoben. Welche Modelle noch fahren dürfen, welche Ausnahmen es gibt und wo man die Umweltplakette erhält, lest ihr hier!


Rauchen in der Öffentlichkeit

Seit Dienstag ist das Rauchen im Freien untersagt. Was bereits in den landesweit verschärften Regelungen im Rahmen der Anti-Covid19-Maßnahmen angekündigt wurde, gilt nun seit heute auch in Katalonien. Die Generalitat wollte sich noch am Wochenende nicht auf ein genaues Datum festlegen wollen. Doch am Morgen des heutigen Dienstags wurde im DOGC veröffentlicht, dass in sämtlichen öffentlichen Bereichen nicht mehr geraucht werden darf, wenn ein Sicherheitsabstand von mindestens 2 Metern nicht gewährleistet werden kann. Die Regelung umfasst sonstige „Rauch-Geräte“ wie zum Beispiel E-Zigaretten.